Aktuell:

URAUFFÜHRUNG

FÜR IMMER DIE ALPEN

NACH DEM ROMAN VON BENJAMIN QUADERER

Koproduktion: TAK Theater Liechtenstein, Staatstheater Mainz;

Regie: Fiederike Heller; Ausstattung: Sabine Kohlstedt; Musik: Michael Mühlhaus; Dramaturgie: Lucia Kramer; Schauspiel: Thomas Beck, Julian von Hansemann; Carlotta Hein; Andrea Quirbach

Der Liechtensteiner Autor zeichnet das schillernde Selbstporträt eines Hochstaplers, Betrügers und Datendiebs, dessen Geschichte so erstaunlich ist, dass man sie sich kaum besser hätte ausdenken können.

Das Leben ist nicht angenehm im Zeugenschutzprogramm. Seit Johann Kaisers Verhältnis zum Kleinstaat Liechtenstein endgültig zerrüttet ist, verbringt er seine Tage damit, seine bewegte Vergangenheit literarisch aufzuarbeiten. Geboren in einem der dreizehn Gemeinden des Fürstentums schwingt sich Johann schon in jungen Jahren vom verlassenen Heimkind in die erbaulichen Höhen der besseren Gesellschaft auf.

Den weltläufigen Erben eines Bohrmaschinenimperiums spielt er im fernen Spanien dabei mit grosser Überzeugungskraft, kleinere und grössere finanzielle Hürden nimmt er mit viel Schwung und als Mündel der Fürstin Gina, als das er sich fühlt, kann er auch von dieser Seite immer mit Trost und Unterstützung rechnen.


Doch die Lügengebäude geraten bedrohlich ins Wanken. Ein folgenreicher verbrecherischer Betrug, der eine spektakuläre Entführung samt Folter in Argentinien nach sich zieht, und ein jahrelanger Rechtsstreit werfen den Hochstapler aus der Bahn. Und als er bei einer Bank gestohlene Kundendaten ausländischen Steuerbehörden zuspielt, wird er endgültig zum Staatsfeind Nummer eins im Fürstentum. Finanziell hat er jetzt ausgesorgt, doch Ruhe findet er keine, solange er der Nachwelt schuldig bleibt, was ihr zusteht: Die Wahrheit über Johann Kaiser.

In seinem Debütroman «Für immer die Alpen » entwirft der junge Liechtensteiner Autor Benjamin Quaderer das schillernde Selbstporträt eines Hochstaplers, Betrügers und Datendiebs, der in Wirklichkeit anders heißt und dessen Geschichte so erstaunlich ist, dass man sie sich kaum besser hätte ausdenken können.


Das TAK Theater Liechtenstein und das Staatstheater Mainz bringen die Dramatisierung des Romans als Uraufführung gemeinsam auf die Bühne.

VORSTELLUNGEN IN SCHAAN/LIECHTENSTEIN:

WANN:

Sa, 6. November 2021 um 20.09 Uhr (Uraufführung) 

Mi, 17. November 2021 und Sa, 20. November 2021 jeweils um 20.09 Uhr


WO:

TAK Theater Liechtenstein, Reberastrasse 12, 9494 Schaan Liechtenstein


VORVERKAUF: 

Ab Montag, 23. August 2021 beginnt der Vorverkauf für die Spielzeit 2021/2022



WEITERE INFOS:

VORSTELLUNGEN IN MAINZ/DEUTSCHLAND:

WANN:

Sa, 27. November 2021 (Premiere)

Weitere Aufführungsdaten werden in Kürze bekannt gegeben


WO:

Staatstheater Mainz (U17), Tritonplatz, 55116 Mainz, Deutschland


VORVERKAUF: 

Ab Montag, 23. August 2021 beginnt der Vorverkauf für die Spielzeit 2021/2022



WEITERE INFOS:

©ThomasBeck

PODCAST-SERIE

»SINN.VOLL«

GEDANKEN ÜBER DIE MENSCHLICHEN SINNE

Konzept und Umsetzung: Thomas Beck

Sprachliche Gedanken: Katja Büchel, Rita Frommelt, Marco Jehle-Radkohl, Johannes Jung, Alexandra Marxer, Tobias Wehrli, Maria Wohlwend; Musikalische Gedanken: Pirmin Schädler; Sprecher der literarischen Gedanken: Thomas Beck; Koproduktion: TAK Theater Liechtenstein

In den letzten Monaten war es notwendig, persönliche Begegnungen so stark wie möglich einzuschränken. Phasenweise waren Theater, Kinos, Restaurants und so weiter geschlossen. Das öffentliche Leben fand nur in reduzierter Form statt.

Je länger diese Ausnahmesituation dauert, desto grösser wird die Sehnsucht nach persönlichen Begegnungen, selbst wenn die Digitalisierung versucht, einzuspringen.


Was macht aber eine persönliche Begegnung überhaupt aus?


Wenn Menschen zusammenkommen, also Kultur stattfindet, spielen deren Sinne eine grundlegende, zentrale und essenzielle Rolle. Menschen begegnen sich im selben Moment im selben Raum. Dadurch werden sämtliche Sinne stimuliert und in der Folge vom Gehirn ausgewertet, sodass die Kommunikation und die darin enthaltenen Informationen in ihrer Ganzheit fliessen können. Es wird dieselbe Raumtemperatur gefühlt, es werden dieselben Umgebungsgeräusche gehört, es werden dieselben Gerüche wahrgenommen ... Durch die Stimulierung aller Sinne gleichzeitig und gleichräumig, können wir Menschen also besser verstehen, Informationen werden nicht verzerrt, und so können wir uns ein ganzheitliches Bild über jemanden oder etwas machen.


Vielleicht ist es »sinn.voll«, sich wieder einmal Gedanken über die menschlichen Sinne zu machen. Es könnte doch ganz »sinn.voll« sein, sich die menschlichen Sinne wieder einmal zu Gemüte zu führen, sie nicht einfach als sinnlose Gegenstände des täglichen Bedarfs wahrzunehmen, sondern viel mehr als systemrelevante Teile, die nur gemeinsam in einem vielfältigen und vielschichtigen Kontext Sinn ergeben.

Unser Leben macht doch Sinn, wenn es »sinn.voll« ist.

WANN:

Donnerstag, 3. Juni 2021 ab 18 Uhr  

Sonntag, 6. Juni 2021 ab 11 Uhr 

Donnerstag, 10. Juni 2021 ab 18 Uhr 

Sonntag, 13. Juni 2021 ab 11 Uhr 

Donnerstag, 17. Juni 2021 ab 18 Uhr

Sonntag, 20. Juni 2021 ab 11 Uhr 


Die Podcast-Serie wird während mindestens einem Jahr abrufbar sein.


WEITERE INFOS:

Episode 1: Die menschlichen Sinne

Episode 2: Der Sehsinn

Episode 3: Der Hörsinn

Episode 4: Der Tastsinn

Episode 5: Der Geschmacksinn

Episode 6: Der Geruchsinn